Welttierschutztag am 4. Oktober

Jedes Jahr am 4. Oktober erinnert der Welttierschutztag daran, wie wichtig ein achtsamer und respektvoller Umgang mit Tieren ist. Das Datum geht auf den Namenstag von Franz von Assisi zurück, der für seine besondere Verbundenheit mit Tieren und der Natur bekannt war.


Ob Vögel im Garten, Igel auf der Suche nach einem geschützten Platz oder Insekten zwischen Blüten und Laub – viele Tiere finden rund um unsere Häuser wichtige Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten. Gerade im Herbst lohnt sich deshalb ein genauer Blick in den eigenen Garten: Denn was für uns manchmal etwas unaufgeräumt aussieht, kann für seine tierischen Besucher durchaus nützlich sein.

bellaflora ist beim Welttierschutztag dabei

Platzhalter Welttierschutztage Veranstaltung.png

Anlässlich des Welttierschutztages erwarten dich am 3. Oktober 2026 ausgewählte Tierschutzinitiativen in unseren bellaflora-Filialen. Eine schöne Gelegenheit, mehr über die Arbeit der teilnehmenden Organisationen zu erfahren und mit den Menschen dahinter ins Gespräch zu kommen.

Welche Initiativen in deiner Nähe dabei sind und was dich vor Ort erwartet, erfährst du auf unserer Veranstaltungsseite.


Tierfutter-Aktion am 3. Oktober: Im Rahmen unserer Veranstaltung erhältst du an diesem Tag -30 % auf das gesamte Tierfutter. (Nur solange der Vorrat reicht. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.)

Doch auch im eigenen Garten gibt es viele Möglichkeiten, tierischen Besuchern mit einfachen Maßnahmen geeignete Rückzugsorte, Nahrung und Wasser anzubieten.

So unterstützt du Tiere in deinem Garten

pexels-robertkso-15779035.jpg

Wenn im Herbst die Blätter fallen und im Garten langsam Ruhe einkehrt, beginnt für viele Tiere die Suche nach Nahrung und geeigneten Rückzugsorten. Dabei muss ein tierfreundlicher Garten keineswegs perfekt aufgeräumt sein – oft sind es gerade die etwas wilderen Ecken, die wertvolle Strukturen bieten.

Schon kleine Veränderungen bei der herbstlichen Gartenarbeit können einen Unterschied machen. Statt jeden Winkel aufzuräumen, darf manches ganz bewusst bis zum Frühjahr bleiben. Gleichzeitig kannst du vorhandene Nahrungsquellen erhalten oder zusätzliche Angebote schaffen. So entsteht ein Garten, in dem auch während der kühleren Monate Platz für tierische Besucher bleibt.

Laub, Äste und Reisig liegen lassen

Ein Laub- oder Reisighaufen in einer ruhigen Gartenecke kann Igeln, Kröten, Insekten und anderen kleinen Gartenbewohnern Schutz und Möglichkeiten zum Überwintern bieten. Möchtest du Laub entfernen, arbeite am besten vorsichtig mit Laubbesen oder Rechen. Laubbläser können kleine Tiere und Insekten auf oder nahe dem Boden aufscheuchen oder verletzen.

Früchte, Beeren und Samenstände stehen lassen

Einige Früchte, Beeren und Nüsse dürfen ruhig für die tierischen Gartenbesucher zurückbleiben. Sie können Vögeln und anderen Tieren als Nahrungsquelle dienen. Auch Samenstände verblühter Stauden bieten je nach Pflanzenart Nahrung und mögliche Rückzugsorte.

Futterstellen und Wasser anbieten

Geeignete Futterstellen können das natürliche Nahrungsangebot für Vögel und Eichhörnchen ergänzen. Stelle sie möglichst katzensicher auf und halte sie regelmäßig sauber. Auch eine Vogeltränke mit frischem Wasser ist eine wertvolle Ergänzung im Garten.

Mit dem Rückschnitt warten

Nicht alles muss im Herbst zurückgeschnitten werden. Trockene Stängel, Samenstände und dichte Pflanzenbereiche können über den Winter Nahrung oder Rückzugsmöglichkeiten bieten. Wo es die jeweilige Pflanze erlaubt, kannst du den Rückschnitt deshalb auf das Frühjahr verschieben.

Frühblüher für Insekten pflanzen

Im Herbst kannst du bereits die Zwiebeln von Krokussen und Schneeglöckchen setzen. Zusammen mit früh blühenden Stauden wie Lungenkraut können sie Bienen und anderen Insekten im Frühjahr Pollen und Nektar bieten, wenn erst wenige andere Pflanzen blühen.


Du möchtest deinen Garten schon jetzt auf einen blütenreichen Frühling vorbereiten? In unserem Blogbeitrag „Blumenzwiebeln setzen“ findest du praktische Tipps zur Pflanzzeit, Pflanztiefe und zum richtigen Setzen der Zwiebeln.

Igel im Herbst unterstützen

Igel beim fressen

Wenn die Nächte kühler werden, sind Igel besonders aktiv und auf der Suche nach Nahrung und einem geeigneten Platz für ihren Winterschlaf. Umso wichtiger sind Gärten, in denen sie geschützte Bereiche und ausreichend Versteckmöglichkeiten finden. Der in Österreich heimische Braunbrustigel wird auf der internationalen Roten Liste der IUCN als „potenziell gefährdet“ eingestuft.

Eine ruhige, möglichst ungestörte Gartenecke kann den stacheligen Besuchern einen geeigneten Rückzugsort bieten. Neben natürlichen Verstecken kommen auch spezielle Igelhäuser oder Igelkörbe infrage. Achte darauf, dass der gewählte Platz trocken, geschützt und während des Winters möglichst ungestört bleibt.

Auch das natürliche Nahrungsangebot spielt im Herbst eine wichtige Rolle. Möchtest du einen Igel zusätzlich füttern, achte auf geeignetes Futter und verzichte unbedingt auf Milch. Frisches Wasser kannst du in einer flachen, standsicheren Schale bereitstellen.

Teile dieses Beitrages wurden mit Hilfe von KI erstellt

Momentan stehen keine Einträge zur Anzeige zur Verfügung.